Heise 03.06.2026
13:30 Uhr

heise+ | Wayland ohne Bastelchaos: „DankMaterialShell“ als Linux-Desktop einrichten


Ein Wayland-Compositor wie Niri ist schnell, modern und flexibel. DankMaterialShell macht daraus einen vollwertigen Linux-Desktop mit einheitlicher Optik.

heise+ | Wayland ohne Bastelchaos: „DankMaterialShell“ als Linux-Desktop einrichten

Niri & Co. als innovative Fenster-Manager sind auf dem Linux-Desktop beliebt: Sie sind schnell, nutzen das moderne und sichere Wayland-Protokoll und lassen sich flexibel anpassen. Für den Alltag ist ein Wayland-Compositor wie Niri vielen Linux-Fans aber zu karg, denn zum vollwertigen Desktop fehlen die Desktopleiste, ein Anwendungs-Launcher, Benachrichtigungen und einiges mehr. Das lässt sich mit einzelnen Tools wie Waybar, Fuzzel oder Mako zwar ändern, doch das bunte Sammelsurium bleibt Stückwerk und sieht auch so aus.

DankMaterialShell (DMS) löst dieses Problem und macht aus Niri einen vollwertigen Linux-Desktop mit zentralen Systemeinstellungen, vielen Komfortfunktionen und einer konsistenten Optik. DMS ist dabei nicht nur eine hübsche Oberfläche für Niri, sondern eine gut integrierte Ergänzung – allerdings ohne den Ballast der großen Desktopumgebungen KDE Plasma und Gnome, die viele zusätzliche Pakete installieren. Mit zentralen Einstellungen erleichtert DMS das Konfigurieren der Oberfläche und des Systems und macht Niri damit leichter zugänglich.

KI / heise medien

Wir zeigen, wie Sie DankMaterialShell mit Niri installieren, nach Ihrem Geschmack einrichten und mit Plug-ins zu einer rundum passenden Desktopumgebung ausbauen.